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Toyota RAV4 – Spezial-RAV mit scharfen Zähnen

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Es war einmal, dass der Toyota RAV4 als Soft-Allrad mit permanent abgerissenem Auspuff und gewöhnungsbedürftigem „Klavierlehrerinnen-Design“ galt.

Toyota RAV 4 Nestle-Umbau
Der Nestle-Toyota ist durch seine größere Bodenfreiheit und die 100-prozentige Hinterachssperre für nahezu alle Jagdeinsätze bestens gewappnet.

Jetzt ist der RAV ein schnittiger Offroader, dem der Nestle-Spezialumbau noch den richtigen Biss fürs Revier verleiht.

Ein echter Meilenstein in der RAV-Entwicklung ist der nun verfügbare Dieselmotor. Das Triebwerk ist nicht nur sparsam, sondern vor allem durchzugsstark. Diese Tatsache hilft im Gelände beträchtlich, denn der RAV hat immer noch keine Untersetzung. Ansonsten kann man über Qualitäten für den Jagdeinsatz nicht klagen.

Der permanente Allrad und die robuste Konstruktion sorgen dafür, dass der RAV auch bei schwierigen Passagen nicht „klein“ zu kriegen ist. Etwas fragil wirken lediglich die Lenker der Hinterradaufhängung, die besser keine Begegnung mit einem größeren Stein haben sollten.

Mit einem Spezialumbau beispielsweise durch die Firma Nestle (Dornstetten) kann die Geländetauglichkeit noch getoppt werden. Eine 100-prozentige Hinterachssperre steigert die Traktion deutlich. Die Sperre wird durch einen Hebel am Amaturenbrett aktiviert und durch Unterdruck gesteuert. Es ist kein zusätzlicher Kompressor nötig (Anschluss an den Motor) und das System arbeitet praktisch verschleißfrei. Zusammen mit Spezialreifen erhöht das OME-Fahrwerk die Bodenfreiheit auf beachtliche 25 Zentimeter. Eine Bodenpanzerung vorne und die Spurverbreiterung um sechs Zentimeter verleihen dem RAV die letzten Offroad-Weihen.

Bei der Bewertung der alltagstauglichkeit fällt die sehr gute Manövrierbarkeit auf engem Raum und die kaum eingeschränkte Rundumsicht auf. Die stabile Hecktür trägt spielend das Reserverad, ist aber leider für Rechtsverkehr an der falschen Seite angeschlagen. Der Kofferraum ist etwas klein, dafür haben die Insassen vorne und hinten großzügige Beinfreiheit.

Der Toyota RAV4 ist robust und haltbar konstruiert, der Preis ist allerdings entsprechend. Die Serienausführung ist bereits reviertauglich, mit 25 Zentimeter Bodenfreiheit, Differentialsperre und Auffahrschutz verfügt der Jäger aber über eine beräderte Universalwaffe. Der vergleichbare Honda CR-V bietet nicht die Traktion des Antriebssystems hat aber einen größeren Kofferraum. Genau wie den kantigen und kleineren Mitsubishi Pinin gibt es den CR-V aber nicht als Diesel.

Foto: Peter Brade


 

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