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Auto-Test: Suzuki SX4 S-Cross „Diana“

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DJZ 04/2015

Ernst-August Bethel aus Northeim ist Autohändler und Jäger. Er weiß, was von einem Gefährt im Revier erwartet wird. Deshalb hat er sich den Suzuki SX4 zur Brust genommen und aufgemotzt. Herausgekommen ist das Sondermodell „Diana“.

Von Hans Jörg Nagel

 

Kurz vor Ende des Tests hat’s nochmal richtig geschneit. 10 cm frisches Weiß bedecken den Asphalt. Minus 2 Grad. Die Autos vor mir kriechen mit 30 km/h die Landstraße entlang. Der „Snow-Modus“ im Testwagen ist längst aktiviert. Noch ein Bremsversuch – die Reifen greifen, der Wagen verzögert. Dann Gas geben – ohne Schlingern oder Durchdrehen beschleunigt der Suzuki.
 

 

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2-geteilte Ladefläche: Hund und Material haben jeweils eine eigene Box (Fotos: Hans Jörg Nagel)

Alles klar. Kontakt zur Straße bestens. Und schon geht’s links raus: durch den aufgeschobenen Schnee der Fahrbahnmitte, in die Spur des Gegenverkehrs und nach 200 Metern wieder zurück nach rechts. Ein Überholmanöver wie auf Schienen. 0 Problem. Im mRückspiegel wird die Schmittchen-Schleicher- Karawane immer kleiner.

 

 

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Im Heck ist ein Wildträger verstaut, der bei Bedarf an die Anhängerkupplung angebracht wird
„Das liegt vor allem an der ausgezeichneten Motorsteuerung des Wagens. Feinfühlige Sensoren erfassen den Grip und verteilen die Motorkraft zielführend an die Räder. Das gilt natürlich auch für den Schnee-Modus. Eine gewaltige Hilfe für den Wagenlenker bei Eis und Schnee sowie im Gelände“, verspricht Ernst-August Bethel.

Spurter mit kleinem Durst

Der Chef des Autohauses Bethel (Northeim/ Niedersachsen) ist vom Suzuki SX4 S-Cross absolut überzeugt. Ebenso wie die SJ-Modelle, Jimny oder Vitara, gehöre er zu den besten Allradlern auf dem deutschen Automarkt. Aber das Bessere ist des Guten Feind. Als Weidmann weiß der Autohändler, wo mit etwas Feinschliff nachgeholfen werden musste. Und das tat er: Er gönnte dem S-Cross in der Basisvariante 3,5 cm mehr Bodenfreiheit, so dass der Suzi auf 21 cm kommt.

 
Ferner eine abnehmbare Anhängerkupplung und einen im Heck verstaubaren Wildträger. Hinzu kommen 1,5 cm breitere Reifen und Metallic-Lackierung.
Mehr gefällig? Dafür hat der „grüne Autohändler“ die Komplettvariante ausgetüftelt: Zum Basis-Paket kommen Gummifußmatten, Gepäckraumgitter, Ladekantenschutz, Kofferraumauskleidung und eine Bereifung (215/65 R16), die weitere 1,5 cm Bodenfreiheit bringt. Und diesen für Grünröcke konzipierten SX4 nennt er „Diana“.
 

 

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Überblick garantiert: Die Armaturen erfüllen die Erwartungen des Autolenkers ohne zu „glänzen“. Im „Snow-Modus“ gibt es für Diana kaum Grenzen im Revier
Zu Recht: Im DJZ-Test wurde so manche fiese Geländefahrt gewagt. Diana meisterte das unwegsame Gelände butterweich und doch kraftvoll. Aber auch bei Überlandfahrten zeigte sich der aufgemotzte S-Cross außergewöhnlich spurtreu. Trotz gerade mal 120 PS überraschte der Japaner mit sattem Anzug. Die Endgeschwindigkeit liegt bei 175 km/h – der Verbrauch bei ordentlichen 6 Litern (kombinierte Fahrten: Autobahn, Stadt, Gelände).

Eine Kiste die ihren Mann steht

Im Innenraum des Suzukis ist Platz genug. Sowohl Kopf- als auch Beinfreiheit sind ausreichend. Und hinten gehen bis zu 1.269 Liter Last hinein. Schließlich punktet der Japaner noch mit schlüsselloser Bedienung und Start-/Stopp-Automatik. Alles in allem: Eine Kiste, die im Revier ihren Mann steht und auf Teer keine Schwächen aufweist. Weitere Infos unter: www.autohaus-bethel.de

SX4 S-Cross „Diana“

Hubraum: 1,6 l
Leistung: 88 kW (120 PS)
Höchstgeschwindigkeit: 175 km/h
Drehmoment: 320 Nm
Länge: 4,30 m
Höhe: 1,58 m
Bodenfreiheit: 21/22,5 cm
Wendekreis: 10,4 m
Verbrauch (DJZ-Test): 6 l
Leergewicht: 1.200 kg
Gepäckraum: 430 / 1.269 l
Preis „Diana“ ab: 21.850 Euro
Preis (Testwagen): 27.600 Euro

 


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