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Bäume & Stäucher: Feldahorn & Bergahorn

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Feldahorn und Bergahorn sind weit verbreitete Ahornarten in Deutschland. Für die Unterscheidung sind Blattform und Fruchtausbildung wichtig.

Von Manfred u. Ursula Braun

Feldahorn
Der feldahorn: er hat eine kugelige runde Krone. Die Blätter sind regelmäßig fünflappig, vorn abgerundet und undeutlich gezähnt.

Feldahorn

Acer campestre. Der Feldahorn steht im Wuchs deutlich hinter den Arten Berg- und Spitzahorn und erreicht eine Höhe von etwa 20 Metern. Die hell graubraune Rinde, auch der stärkeren Äste, ist korkig. Die Zweige weisen ebenfalls Korkleisten auf, was die Bestimmung des Baumes auch im Winter erleichtert.

Die Knospen des Feldahorns sind rötlichbraun gefärbt und wollig behaart. Die bis zu zehn Zentimeter großen Blätter sind, verglichen mit denen von Berg- und Spitzahorn, klein, fünflappig und vorn abgerundet. Der Blattstiel erreicht eine Länge von bis zu fünf Zentimetern.

Das Herbstlaub verfärbt sich gelb bis rot. Die Blüten beim Feldahorn erscheinen mit den Blättern im April und Mai. Die beiden Flügel der Frucht stehen fast waagerecht zueinander. Der Feldahorn ist in Deutschland verbreitet, fehlt jedoch in vielen Gebieten Nordwestdeutschlands. Der zerstreut vorkommende Baum liebt nährstoff- und basenreichen Boden und wächst bevorzugt an Waldrändern und in lichten Eichen-Hainbuchenwäldern.

Bergahorn

Acer pseudoplatanus. Der Bergahorn ist die wohl verbreitetste der vier Ahornarten. Der bis zu 40 Meter hoch werdende Laubbaum zeichnet sich in der Silhouette durch einen kräftigen Stamm und eine dichte und schräg nach oben führende Beastung aus. Im Winter ist die Art an den spitz-ovalen und grün gefärbten Knospen zu erkennen.

Die bis zu 20 Zentimeter langen Blätter sind, wie bei fast allen Ahornarten, fünflappig, wobei die Lappen grob gezähnt sind. Der oberseits rötliche Stiel kann bis zu zehn Zentimeter lang werden. Die Herbstfärbung ist eine gelbliche, wobei sich vor allem bei sonnigen Standorten auch Rottöne einmischen. Die glatte Rinde, besonders bei älteren Bäumen, zerfällt felderartig und schuppt ab. Die Bergahornfrucht ist ein Propellerflieger, wobei die beiden Flügel in einem Winkel von zirka 80 bis 90 Grad zueinander stehen .

Der Bergahorn ist in Deutschland, bis auf die Region des Niederrheins, recht häufig, mit Bevorzugung der Höhenlagen. Er ist Charakterart der Bergwälder sowie der Buchen-Mischwälder und Schluchtwälder. Der Bergahorn blüht in der Zeit von Mitte April bis Mitte Mai, wobei die Blüten mit oder nach dem Laubaustrieb erscheinen. So kann der blühende Bergahornbaum auch deutlich von dem Spitzahorn abgegrenzt werden. Aber: In Parkanlagen gibt es verschiedene Kulturformen mit ähnlichem Aussehen.Foto: Manfred u. Ursula Braun

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Bergahorn
Der Bergahorn: ein hoher Laubbaum mit hochgewölbter, regelmäßiger Krone. Die Blätte rsind fünflappig, die drei vorderen Lappen sind gleich groß und unregelmäßig gezähnt.
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