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Erhängter Hund – Täter ermittelt

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Der Halter des Hundes hat aufgrund seiner belastenden privaten sowie beruflichen Lage in einer Kurzschlussreaktion beschlossen, den Vierläufer zu töten.

Der Halter des am 30. Januar in einem Baum erhängten Hundes ist über einen Zeugenaufruf ermittelt worden. Die Polizisten nahmen den 26-Jährigen am vergangenen Donnerstag, 9. Februar, vorläufig fest. Nachdem er in der Vernehmung zugab, den Hund mit seiner Leine in den Baum bei Schöffengrund-Schwalbach (Hessen) aufgehängt zu haben. Danach wurde er erkennungsdienstlich erfasst und wieder entlassen, da keine Haftgründe vorlagen.

(Foto: Polizei)

Der Täter äußerte in seiner Vernehmung, dass er mit dem Wesen des Hundes zusätzlich zu seiner privaten und beruflichen Situation einer zu großen Belastung ausgesetzt war. Deshalb wählte er einen Ort nahe Schwalbach abseits im Wald. Dort hängte er den Vierläufer auf. Er sagte außerdem, dass er nicht abwartete, bis das Tier verendet war. Der Grund für die kahlrasierte Stelle am Hinterlauf war eine Operation Ende vergangenen Jahres.

Der Vorwurf der Polizei: Töten eines Wirbeltieres ohne Vernünftigen Grund. Laut Tierschutzgesetz droht hierfür eine Freiheitsstrafe von bis zu 3 Jahren oder eine Geldstrafe.

sl

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