Landesjägertag Nordrhein-Westfalen

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Lediglich 500 Jägerinnen und Jäger fanden sich zum diesjährigen Landesjägertag NRW in Gürzenich mitten in Köln ein.

Selbst der Präsident war etwas enttäuscht über die doch recht kleine Anzahl an Jägern. Ob es am schönen Wetter lag oder daran, dass sich Jäger inmitten der Stadt ohne Grünstreifen nicht wohlfühlen, bleibt offen. Waren es doch im Vergangenen Jahr in Gütersloh mehr als 1.000 Teilnehmer.

Zur Ansprache kamen die üblichen Themen: Wolf und Afrikanische Schweinepest. Präsident Ralph Müller-Schallenberg äußerte sich positiv gegenüber der Forderung des DJV, den Wolf ins Bundesjagdrecht aufzunehmen.

(Fotos: Sophia Lorenzoni)

Im Zuge der ASP betonte er vor allem die Wichtigkeit, den Absatz von Schwarzwild zu unterstützen. Komisch nur, dass es zum Mittagessen Hühnersuppe gab. Wäre hier nicht eine Gulaschsuppe vom heimischen Schwarzwild angebracht gewesen?

Auch das neue Landesjagdgesetz wurde angesprochen. Dazu die Worte des Präsidenten: „Der Drops zu einem neuen Landesjagdgesetz ist noch nicht gelutscht. Heute kann ich sagen: Der Drops ist ausgepackt und der erste Geschmack ist nicht schlecht!“ Es bleibt abzuwarten, was geschieht. Zum Abschluss des Jägertages wurde ein Film der Jungen Jäger NRW gezeigt. Überzeugend schildern 3 Junge Jäger, was sie zur Jagd bewegt und welche Rolle sie in ihrem Leben spielt.

sl

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