Nach Hasenjagd: 9 Jäger im Krankenhaus

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9 Jäger aus dem Raum Nabburg in Bayern haben sich vermutlich mit der Hasenpest (Tularämie) infiziert.

Die Weidmänner befinden sich seit Allerheiligen auf der Isolierstation des Amberger Klinikums – und werden hier auch noch einige Tage bleiben müssen, wie ein Pressesprecher des Schwandorfer Landratsamtes, gegenüber onetz.de gestern berichtete.

Die Jäger hätten am Samstag, 27. Oktober, im Brudersdorfer Jagdrevier gemeinsam geweidwerkt. Es seien 8 Hasen erlegt worden, mit denen die Jäger in Berührung kamen. Wenige Tage später klagten alle über grippeähnlichen Beschwerden.

Die Übertragung erfolgt über direkten und indirekten Kontakt – von einer Infektion mit dem Tularämie-Erreger sind vor allem Jäger bedroht. Die Inkubationszeit liegt etwa zwischen 3 und 5 Tagen (Foto: Shutterstock)

Ärzte äußerten den Verdacht auf Hasenpest. Untersuchungsergebnisse stehen noch aus und werden nicht vor Mitte nächster Woche erwartet.

Die Veterinärämter raten in Bezug auf die Hasenpest auf die Beachtung besonderer Verhaltensregeln.

MERKBLATT zur Tularämie für Jäger (Rheinland-Pfalz)

fh

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