Wilderer verletzt Wildschwein mit Pfeil

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Im südlichen Teil des Pfälzer Waldes (Rheinland-Pfalz) hat ein Jäger ein Wildschwein erlegt, in dem schon ein Pfeil steckte. Die Polizei ermittelt wegen Wilderei und geht von einer Armbrust als Tatwaffe aus.

Wer kann etwas über den Pfeil oder einen in Frage kommenden Schützen sagen? Zeugen oder Hinweisgeber werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 06331-520-0 oder per E-Mail kipirmasens@polizei.rlp.de zu melden (Foto: Polizei)

Wie die Polizei heute bekannt gab, sei das Wildschwein Ende Juli vom Jagdpächter im Wald bei Bottenbach erlegt worden.

Erst beim Abschwarten des Stücks habe der Grünrock einen abgebrochenen, noch circa 13 cm langen Karbon-Pfeil im Bereich des Schulterblattes entdeckt. Aufgrund der Stärke des Schaftes von einem knappen Zentimeter und der fast 6 Zentimeter langen Spitze könnte es sich nach Einschätzung der Polizei um einen Armbrustbolzen handeln. Die ausklappbaren Seitenflügel/Widerhaken seien jeweils 3 cm lang.

Da vom Wilderer keine lebenswichtigen Organe getroffen wurden und die Wunde schon verwachsen war, kann der Tatzeitpunkt schon Wochen oder Monate zurückliegen.

fh

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