DJZ-Test: Meindl Island Spike

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Hätte das renommierte Schuhhaus Meindl nicht schon ein Modell mit dem Namen „Perfekt“, dieser Schuh müsste ihn tragen. Eine Kombination aus dem bewährtem Modell Island, gepaart mit innovativer Technik.

 

Meindl Island Spikes
Ein Spikesystem mit 6 scharfen Metallspitzen fährt beim Drehen des Handhebels hinter der Verse aus. Etwa 1 Zentimeter stehen die Krallen unter der Profilsohle hervor. Anfängliche Bedenken, das Metall könnte auf Felsplatten rutschen, waren unbegründet.
Bei Hochgebirgstouren im Kaukasus hielt der Schuh, was der Hersteller verspricht: Eine gelungene Kombination aus Bewährtem und Modernem. Der Schuh ist aus wasserabweisendem Sil-Nubukleder mit Gore-Tex-Klimafutter. Nur bei langanhaltendem Marsch durch nasse Vegetation dringt etwas Feuchtigkeit in den Schuh ein. Durch das Schaumfutter passt sich der Innenschuh dem Fuß perfekt an. Anziehen und wohlfühlen, lautet die Devise. Trotz Einlaufen bekam ich 2 Blasen, die aber auf das zu lockere Schnüren zurückzuführen sind. Beim Abstieg muss man den Schuh richtig fest zuknüppeln, sonst scheuert es. Der Schuh ist für Bergwanderungen entwickelt, er gibt perfekten Halt bis weit über den Knöchel.
Das Spikesystem ist eine geniale Erfindung, sofern es nicht verdreckt. Denn dann dreht sich die Stellschraube nur noch sehr schwer.
Der Preis: etwa 370 Euro. Infos: www.meindl.de
al
 



 

Meindl Island Spikes
Die ausfahrbaren Spikes sind in einem aufwändigen Sohlensystem untergebracht:

 

Deckel

  • Zahnstange
  • Kreuzschnecke
  • Aufnahmegabel
  • Handhebel
  • Spikegehäuse
  • Spikebaugruppe
  • Deckscheibe
 

 

 


 

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